Ziemlich vernagelt

Neuerungen im Freigehege der Katzen

Wie ich bereits im Beitrag „Alles ist ein Katzenklo“ befürchtet hatte, war die Verlockung, die von den übrig gebliebenen Hackschnitzeln ausging, viel zu groß, als dass Schatzi ihr widerstehen konnte. Schade eigentlich, denn ich mochte die Hackschnitzel wirklich sehr. Wenn allerdings der halbe Kletterpark in einem Katzenklo steht, weil Schatzi überall seine kleinen und großen Geschäfte verrichtet, muss Abhilfe her. Das natürliche Bedürfnis einer Katze, ihre Hinterlassenschaften verscharren zu wollen, kam uns dabei indirekt entgegen.

Das Wildpinkeln ging weiter

Wie ich bereits im Beitrag „Alles ist ein Katzenklo“ befürchtet hatte, war die Verlockung, die von den übrig gebliebenen Hackschnitzeln ausging, viel zu groß, als dass Schatzi ihr widerstehen konnte. Schade eigentlich, denn ich mochte die Hackschnitzel wirklich sehr. Wenn allerdings der halbe Kletterpark in einem Katzenklo steht, weil Schatzi überall seine kleinen und großen Geschäfte verrichtet, muss Abhilfe her. Das natürliche Bedürfnis einer Katze, ihre Hinterlassenschaften verscharren zu wollen, kam uns dabei indirekt entgegen.

Für alle Leser, die noch nicht oder nicht mehr wissen, worum es jetzt hier genau geht: Es geht um den rechts abgebildeten Bereich. Das letzte Stück im Katzengehege, das noch immer mit Hackschnitzeln bestückt ist und deshalb von Schatzi zum Wildpinkeln genutzt wird.

Steine, wie wir sie für die Bereiche unterhalb der Büsche genutzt haben, kamen hier nicht in Frage. Unterhalb der Kletteranlage sollte Schatz weiterhin bequem laufen und springen können. Nach einigen Überlegungen entschied ich mich schlussendlich, einen Bretterboden aus Schalbrettern anzufertigen. Gesagt, getan.

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Hackschnitzel raus, Bretter rein

Die besudelten Hackschnitzel habe ich zusammengefegt und über den Hausmüll entsorgt. Ein paar Kanthölzer dienten als Unterkonstruktion, auf welche ich dann die Bretter schraubte. Bei der Unterkonstruktion habe ich keinen großen Aufwand betrieben. Sie liegt lose auf dem Boden und ist mit ein paar Holzklötzchen oder Bretterresten unterfüttert und halbwegs in Waage gebracht.

Vorn links habe ich einen größeren Bereich ausgespart und darunter die Erde ein wenig ausgehoben. Diesen Bereich habe ich anschließend mit einem zur Hälfte gefalteten Jutesack geschlossen, wodurch eine gemütliche Liegemulde entstand.

Um das große Reifenklo habe ich herum gebaut. Alternativ hätte ich das Klo auf die Bretter stellen können, aber zum Einen wäre die Last recht groß und zum Anderen zieht der Mief des Katzenklos dann in das Holz. Das  muss nicht sein. Damit sich die Jungs keine Splitter einreißen können, habe ich abschließend den gesamten Bereich ausgiebig mit dem Schwingschleifer bearbeitet und dann abgesaugt.

Nachdem wir uns auch noch zum Kauf einer anderen Katzenstreu enschlossen haben, ist nun alles in bester Ordnung. Schatzi hat sich keine neue Stelle zum Wildpinkeln auserkoren, sondern nutzt nun fleißig seine drei vorhandenen Katzenklos. Nun sind alle zufrieden und glücklich.

Wenn euch der Beitrag gefallen hat, oder ihr eine Frage habt, dann lasst uns doch einfach einen Kommentar da oder ein Herzchen. Gern dürft ihr den Beitrag auch teilen. Wir würden uns sehr freuen.

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2 Kommentare

  1. SchatznasenMichael Hoffmann

    Liebe Schatznasen, wir bauen jetzt auch ein Freigehege für die Fellnasen und haben hier viele gute Anregungen gefunden. Auch ein Outdoor Katzenklo soll angelegt werden, regensicher überdacht.
    Dazu die Frage: Ist jede Streu für den Einsatz im Freigehege geeignet? Haben Angst vor zu viel Feuchtigkeit an kalten und regnerischen Tagen. Wird die Streu schon durch die Luft klumpig? Ist der Reifen nach unten offen?

    1.000 Dank und liebe Grüße

    • SchatznasenSchatznasen Autor dieses Beitrags:

      Hallo Michael,

      wir freuen uns sehr, dass wir für euer Katzengehege als Vorbild dienen dürfen. Über unserem Katzenklo befindet sich eine weiträumige Überdachung, so dass auch bei Wind kein Regen von den Seiten her eindringen kann. Das ist wichtig.

      Mit der Zeit benutzen wir ganz normale helle Klumpstreu, wie sie auch unsere Jungs in der Wohnung benutzen. Die andere Streu, welche auf den Fotos zu sehen ist, war Schatzi zu schwer.

      Da sich das Klo seit mehreren Jahren zu jeder Zeit draußen befindet, können wir sicher sagen, dass uns Luftfeuchtigkeit keinerlei Probleme bereitet. Wenn es ganz „schlimm“ kommt, kann sich obenauf mal eine dünne Schicht bilden, die aber beim Scharren oder Schippen wieder auseinander bröselt. Ist aber wirklich äußerst selten der Fall und war auch nie wirklich ein Problem.

      Den Bereich unter dem Reifen haben wir mit herkömmlichen Gartenvlies ausgelegt, damit sich Streu und Boden nicht vermengen können. Wir hoffen, wir konnten helfen und wünschen euren Schatznasen schon mal viel Spaß beim „Freigang“ und gute „Geschäfte“.

      Liebe Grüße Andrea & Schatznasen

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